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Finanzierung / Bauspardarlehen

Bausparen kann von zwei Seiten betrachtet werden. Erstens als reine, besonders lukrative Sparform und zweitens als günstige Kreditbeschaffung.
Ein Bausparvertrag wird immer über eine bestimmte Vertragssumme abgeschlossen. Sie setzt sich aus dem Eigenmittelanteil (der geplanten Sparleistung) und dem Darlehensanspruch zusammen. Dies ist auch bei Bausparkunden der Fall, bei denen der Spargedanke den Ausschlag zum Abschluss des Bausparvertrages gibt.

Schließt der Bausparer den Vertrag mit dem Ziel ab, ein Bauspardarlehen zu beanspruchen, so sollte er die vereinbarte Vertragssumme an seinem künftigen Finanzierungsbedarf orientieren. Die Option auf ein Darlehen entsteht schon mit Vertragsabschluss. Allerdings muss bis zum Anfall des Rechts auf Auszahlung des Bauspardarlehens eine gewisse Wartezeit in Kauf genommen werden. Deren Dauer hängt von der Liquidität der jeweiligen Bausparkasse ab. Mit einer sogenannten Mindestwartezeit (18 Monate) ist jedenfalls zu rechnen, bevor man auf die Zuteilung des Darlehens hoffen kann. Bis dahin ist ein gewisser Mindesteigenmittelanteil durch Ansparung (in Form eines Eigenmittelanteils wie bereits erwähnt) zu erbringen. Eine übliche Mindestquote ist in etwa ein Drittel der Darlehenssumme.

 
Sofortdarlehen
Trotzdem steht es aber jedem Bausparer schon vor Zuteilung offen, ein Sofortdarlehen, das sogenannte Zwischendarlehen, aufzunehmen. Der Kunde bemerkt vom Übergang des Zwischendarlehens auf das eigentliche Bauspardarlehen üblicherweise nichts. Zahlt er doch für das aufgenommene Darlehen - egal ob es noch das Zwischendarlehen oder schon das Bauspardarlehen ist - meist eine sogenannte Mischrate an Zinssatz (dem Durchschnittszinssatz von Zwischendarlehens- und Bauspardarlehenssatz) kontinuierlich mit seinen Raten ab.
Bauspardarlehen sind - im Unterschied zum reinen Bausparen - zweckgebunden. Sie können nur zur Finanzierung von Maßnahmen verwendet werden, die im Zusammenhang mit Wohnraum stehen. Bauspardarlehen dürfen nur verwendet
werden für: • den Bau eines Eigenheims
• den Kauf eines Baugrundstückes, eines Wohnhauses oder einer Eigentumswohnung
• bauliche Veränderungen
• Erweiterung des Eigenheims
• Sanierung, Revitalisierung, Renovierung oder Modernisierung
• Energiesparmaßnahmen
• Ablösung von Hypotheken für Grund- und Wohnraumbeschaffung
• Die Auszahlung von Miterben und Mitbesitzern
Das höchstmögliche Darlehen beträgt bei Einzelpersonen € 150.000,-- bei Ehepaaren € 300.000,--. Ist es so weit, wird die Zuteilungsmöglichkeit dem Bausparer von der Bank mitgeteilt, dieser kann schriftlich binnen einer gewissen Frist (meist in etwa einem Monat) seine Annahme erklären. Bei Zuteilung der Vertragssumme - sie besteht, wie besprochen, aus Bausparguthaben und eigentlichem Darlehen - fällt eine einmalige Bereitstellungsgebühr an, welche meist um die zwei Prozent der Darlehenssumme beträgt. Das Bauspardarlehen ist grundbücherlich auf einer österreichischen Liegenschaft sicherzustellen. Die Auszahlung des Darlehens erfolgt erst danach. Standard ist, dass das Darlehen den Schätzwert von 70 - 80 Prozent des Verkehrswerts des Grundstücks nicht übersteigen darf.
 
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