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Vermögensaufbau / Investmentfonds

Hier finden Sie eine Begriffsübersicht zu dem sehr breiten Thema Investmentfonds. Diese Informationen sollen Ihnen speziell bei den am Markt häufig verwendeten Begrifflichkeiten als kleines Nachschlagewerk dienen und ersetzen auf keinen Fall eine Beratung.

 
WICHTIG:

Ganz egal, welche Form der Wertpapieranlage Sie auch wählen, über die Chancen und Risiken bei Ihrer Vermögensvermehrung sollten Sie Bescheid wissen. Weiters soll der Verwendungszweck der Wertanlage (Altersvorsorge, Notgroschen, Ansparen etc.), die Fristigkeit (desto länger die Bindung, desto höhere Ertragschancen) als auch das Gewinnziel mit der Wertanlage genau definiert werden. Mit einer vernünftigen Aufteilung der Wertpapiere lässt sich eine bessere Risiko/Ertragszusammensetzung erzielen. Besonders hiezu geeignet sind Investmentfonds.

 
 
Investmendfonds
 

verwalten eine Mixtur verschiedenster Wertpapiere. Jeder Fonds hat einen Anlageschwerpunkt und eine Anlagestrategie an diese das Fondsmanagement gebunden ist. Anhand dieser Fondsrichtlinien kann der Käufer eines Fonds entscheiden ob er investieren möchte. Der Anleger ist über den Investmentfonds Eigentümer von all diesen Wertpapieren repräsentiert durch "Fondsanteile".
Je nach Fondszusammensetzung setzt sich der Ertrag des Fonds durch Ausschüttung und Wertsteigerung (=positive Kursentwicklung) des Fondsanteiles zusammen.
Fondsanteile können täglich ge- und verkauft werden und werden daher als fungible Anlage bezeichnet.

 
Kapital und Risikostreuung durch Fondsinvestment

Durch den Kauf eines Investmentfonds wird das eingesetzte Kapital und das Risiko gestreut. Kursverluste die mit einem Titel verbucht werden, können durch Kursgewinne von anderen Titeln wieder wettgemacht werden. Das Risiko wird auf viele verschiedene Wertpapiere aufgeteilt.

 
Arbeitsteilung bei Fondsinvestment

Der Anleger entscheidet die Anlagestrategie, das Handeln der Wertpapiere entsprechend der Fondrichtlinien wird der Entscheidung der Kapitalanlagegesellschaft überlassen. So soll der Ertrag des einzelnen Anlegers optimiert werden.

 
Anlageschwerpunkt

Der Anlageschwerpunkt beschreibt in welche Wertpapiere das Fondsmanagement investiert. Dabei stehen verschiedene Wertpapiertypen im Vordergrund.
Beispiele:
Maximal 20% in Aktien europäischer Unternehmen mit Sitz in der EU
Maximal 30% in Anleihen von Weichwährungsländern
Diese Richtlinien beschreiben die Möglichkeit, wie ein Portfolio eines gemischten Fonds aussehen kann und in welcher Bandbreite sich das Fondsmanagement bewegen darf.

 
Anlagestrategien

Die Anlagestrategien beschreiben gegensätzlich zum Anlageschwerpunkt, wie das Fondsmanagement einzelne Wertpapiere auswählt - hier gibt es zwei grundsätzliche Strategien:
Die Top Down Strategie: Ausgehend von der wirtschaftlichen Entwicklung einzelner Länder oder Regionen schließt das Fondsmanagement auf bestimmte Branchen und dann Firmen.
Die Bottom up Strategie: Hier ist das Fondsmanagement auf der Suche nach Wertpapieren von außergewöhnlichen Unternehmen und daraus ergibt sich die Zusammensetzung der Branchen und Länderzusammenstellung.

 
Möglichkeiten des Investmentfondserwerbes

Nach Festlegung des Investmentfonds hat der Anleger meist zwei Möglichkeiten Investmentfonds zu erwerben, als Einmalerlag oder Ansparplan.
Unter Einmalerlag ist zu verstehen, dass der Käufer an einem Tag sein Kapital in einen bestimmten Fonds investiert. Er kauft somit alle Fondsanteile zum selben Preis. Darum ist hier die Problematik des "richtigen" Einstiegszeitpunktes vorhanden.
Mit einem Ansparplan kauft der Anleger monatlich um den selben Geldbetrag Fondsanteile. Somit erwirbt er mehr Fonds-anteile, wenn der Kurs niedrig ist und weniger Anteile, bei einem hohen Kurs. Dieser Effekt nennt sich auch "Cost Average Effekt"(= Durchschnitspreis-Effekt) - wo die Einstiegskursproblematik neutralisiert wird.
Es lassen sich aber beide Möglichkeiten kombiniert anwenden.

 
 
Arten von Investmentfonds
 
Geldmarktfonds (liquidity funds)

veranlagen ihr Kapital in kurzfristige Wertpapiere, wie Anleihen mit kurzer Restlaufzeit und Festgelder. Diese Fonds sind speziell für kurzfristige Anlageziele bis zu drei Jahren geeignet. Sie bieten höhere Ertragschancen als ein Sparbuch.

 
Rentenfonds = Anleihenfonds (bonds funds)

veranlagen das Fondskapital in Anleihen. Diese Fonds gelten als sehr sicher. Es gibt aber sehr wohl Unterschiede die sich durch den Anlageschwerpunkt bemerkbar machen. Anleihenfonds die vorwiegend in Anleihen von Hartwährungsländer investieren, unterliegen sehr geringen Kursschwankungen und gelten daher als sehr sicher. Wird jedoch in Anleihen von Weichwährungsländer veranlagt, müssen höhere Kursschwankungen in Kauf genommen werden. Die spekulativste Form von Rentenfonds veranlagt in Anleihen mit schlechtem Rating. Dadurch können sehr hohe Erträge, bei einem sehr hohen Risiko, erzielt werden.

 
Aktienfonds (shares funds)

Hier wird das Kapital in Aktien veranlagt. Aktienfonds sind volatiler (=schwankungsfreudiger) und damit auch riskanter als Rentenfonds. Sie bieten jedoch gerade bei langen Laufzeiten weit höhere Erträge.

 
Gemischte Fonds (mixed funds)
investieren in Aktien als auch Anleihen. Ja nach Anlageschwerpunkt wird dem Fondsmanagement die Möglichkeit gegeben, aus beiden Wertpapierarten das beste herauszuholen.
 
Dachfonds (fund of funds)

Dachfonds sind Investmentfonds, die nicht in einzelne Wertpapiere investieren sondern mit dem vorhandenen Kapital Anteile an anderen Investmentfonds kaufen. Dadurch ergibt sich eine weitere Risikostreuung für den Anleger. Diese zusätzliche Sicherheit ist für den Anleger jedoch mich Kosten verbunden. Neben einem Ausgabeaufschlag wird meistens eine Managementgebühr vom Fondsanteilswert zusätzlich verrechnet.

 
Länderfonds (country funds)

Das Fondsmanagement eines Länderfonds beschränkt die Investitionen auf Wertpapiere eines bestimmten Landes. Dabei können die unterschiedlichen Börsenzyklen er einzelnen Länder genutzt werden, um den Ertrag zu maximieren. Andererseits wird dadurch auch ein höheres Risiko als bei weltweit streuenden Fonds eingegangen. Entwickelt sich das Land, das dem ausgewählten Fonds zugrunde liegt, nicht wie erwartet, wird auch der Fonds keinen hohen Ertrag bringen.

 
Regionenfonds

sind Länderfonds sehr ähnlich, mit dem Unterschied, dass sie sich auf bestimmte geographische oder politische Regionen festlegen.

 
Branchenfonds (industry funds)

investieren in Wertpapiere bestimmter Branchen. Varianten sind Finanzwertefonds, Energiefonds, Rohstofffonds, Technologiefonds, Ökofonds, Pharmafonds, etc. Auch hier gilt durch die Einschränkung eine höhere Ertragschance verbunden mit einem höheren Risiko.

 
Indexfonds

versuchen den Referenzindex so genau wie möglich nachzubilden. Da Kauf und Verkauf von Wertpapieren auch für Fonds mit Spesen verbunden sind, und der Fonds immer einen gewissen Bargeldbestand hat, ist eine 100%ige Nachbildung nicht möglich.

 
Immobilienfonds

Das Fondsvermögen wird in Immobilien investiert. Auch hier können unterschiedliche Zielsetzungen verfolgt werden wie z.B. Einschränkungen auf Länder, Gewerbeimmobilien oder Wohnimmobilien.

 
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