Home     Versicherung     Finanzierung     Vermögensaufbau     Firmenkunden     Team     Partner     Kontakt
 
 
 
 
 
 
Vermögensaufbau / Zinshäuser

Der Erwerb von Zinshäusern ist das klassische Veranlagungsinstrument für kapitalkräftige Private oder Freiberufler. Es kann sowohl im gesamten Eigentum als auch in Form von ideellen Miteigentumsanteilen erworben werden.
Bezüglich des Erwerbvorganges gilt das für die Vorsorgewohnung bereits angeführte. Als Besonderheit sollte hier dabei beachtet werden, dass die Mietzinshäuser dem Mietrechtsgesetz unterliegen, sofern sie mehr als 2 Wohnungen aufweisen und die erzielten Mieten grundsätzlich in eine Mietzinsreserve einfließen. Die Mietzinsreserve dient zur Deckung von notwendigen Erhaltungsmaßnahmen des Hauses und gilt als quasi Sondervermögen zur wirtschaftlichen Bedeckung dieser Investition auf einen Zeitraum von 10 Jahren. Erst nach 10 Jahren ist die abgereifte Mietzinsreserve zur freien Verfügung des Vermieters vorhanden.
Bei Erwerb sollten Sie daher stets darauf achten, in welchem Umfang Mietzinsreserven vorhanden sind und ob entsprechende Erhaltungsmaßnahmen in letzter Zeit bereits durchgeführt worden sind. Sonst könnten Sie Gefahr laufen, dass Ihr Zinshausanteil noch auf lange Jahre hinaus ertraglos ist und der Vorsorgezweck damit wegfällt.

 
Für die wirtschaftliche Ertragssituation des Zinshauses besonders relevant sind folgende Umstände:
Nutzungsmöglichkeit: Wohnungen, Büros, Geschäftsräume
Lage des Zinshauses
Mietzinsbestimmungen des Mietrechtsgesetzes
Größe des Objektes und Bauzustand
Mehrheitseigentümer oder nicht
Professionelle Verwaltung des Zinshauses
 
Steuerliche Behandlung

Es gilt grundsätzlich das bei der Vorsorgewohnung gesagte. Besonderheiten bestehen jedoch für besondere Absetzmöglichkeiten bei Erhaltungs- und Herstellungsaufwand. Werden Instandhaltungsmaßnahmen durchgeführt, so können die daraus anfallenden Kosten sofort als Ausgaben in Ihre Steuerrechnung eingestellt werden. Dadurch entstehende Verluste könne Sie jedenfalls wiederum gegen sonstige Einkünfte ausgleiche. Sie können jedoch derartige Maßnahmen auch auf Antrag jeweils mit einem 10tel jährlich absetzen. Werden jedoch größere Maßnahmen durchgeführt, wie insbesondere Wohnungen zusammengelegt, Wärmeschutz aufgebracht, d.h. Herstellungsaufwand durchgeführt, so können diese Maßnahmen auf 15 Jahre verteilt werden.
Durch diese steuerlichen Sonderregelungen ist das Zinshaus auch in manchen Fällen durchaus geeignet ein besonderes Verlustmodell darzustellen.
Zu beachten ist jedoch bei Durchführung dieser Sonderabsetzung und bei Erhaltungsmaßnahmen, dass bei einer Veräußerung innerhalb von 15 Jahren Spekulationssteuer hinsichtlich des Veräußerungsgewinnes zuschlagen kann.

 
Wofür eigenen sich Zinshausanteile?

Eine Veranlagung in derartige Immobilien eignet sich vor allem für institutionelle Zwecke, wie insbesondere Abfertigungsrücklagen, private Pensionskassenmodelle oder beben für freiberuflich tätige Personen welche künftig eventuell geringer Einkommen haben werden. Durch die grundsätzliche Stabilität der Mieterträgnisse und deren Bindung an die Inflation kann bei geeigneten Objekten durchaus eine interessante Zusatzrente erwartet werden. Sie sollten jedoch bei Ankauf derartiger Objekte sich den Rat eines Immobilientreuhänders einholen, da er Ihnen anhand der Zinsliste und spezifischer Kenntnisse des lokalen Marktes Zusatztipps über die künftigen Ertragschancen geben kann.

 
Sie wollen sich beraten lassen?
Vereinbaren Sie jetzt einen unverbindlichen Beratungstermin

nach oben   |   Sitemap   |   Impressum   |   Datenschutzerklärung   DWD Web & Grafik-Design